Rheuma

Treten Gelenkbeschwerden auf, die mit Schwellung, Rötung und Überwärmung einhergehen, muss an eine rheumatische Erkrankung gedacht werden. Auch bestimmte Varianten von Wirbelsäulenbeschwerden oder Veränderungen der Muskulatur oder den Sehnenansätzen können ein Hinweis sein für eine entzündlich-rheumatische Erkrankung.

Dem Rheuma liegt eine entzündliche Reaktion der Gelenkschleimhaut oder des gelenknahen Gewebes zugrunde, die entsteht, wenn sich die körpereigene Abwehr gegen das körpereigene Gewebe richtet.

Die häufigsten Varianten sind die rheumatoide Arthritis, die Arthritis bei Schuppenflechte (Psoriasis) sowie die entzündliche Wirbelsäulenerkrankung (Morbus Bechterew). Die meisten rheumatischen Erkrankungen verlaufen schubweise.

Nach einem ausführlichen Gespräch über die Art und das Auftreten der Gelenkbeschwerden erfolgt die körperliche Untersuchung. Es werden dann meistens spezielle Laboruntersuchungen veranlasst.

Sollte sich der Verdachtsmoment bestätigen überweisen wir Sie in der Regel an einen Facharzt für Rheumatologie zur Weiterbehandlung. Unsere begleitenden Mitbehandlungen können evtl. erforderlich sein im Rahmen einer schmerztherapeutischen Versorgung oder zur Anpassung erforderlicher Hilfsmittel und, je nach Verlauf, ggf. die Planung und Beratung bei notwendigen operativen Therapien.

Unsere Praxis hat eine eigene Spezialisierung in der Diagnostik und Behandlung der Fibromyalgie (= Weichteilrheumatismus). Die Fibromyalgie ist keine rheumatisch-entzündliche Erkrankung, sondern eine spezifische Schmerzerkrankung (myofasciales Schmerzsyndrom), bei der sich viele Schmerzpunkte entlang der Wirbelsäule und in den gelenknahen Bereichen bilden.

Gerne geben wir Ihnen hierzu weitere Informationen in einem persönlichen Gespräch.